Aktuelle Berichte

7:00 Uhr. Schulhof. Werderstraße16. Es ist noch dunkel. Nur das Licht der nahegelegenen Laternen bahnt sich seinen Weg. Doch scharfe Augen beobachten Bewegungen auf dem Schulhof. Wachsame Ohren nehmen leises Geklirre und Gepolter wahr. WAS FÜR Geräusche sind das, möchte man sich fragen? So langsam ergibt sich ein Bild. Das war doch Herr Harsch, der da über den Hof huscht. Mit Teilen eines Schlagzeuges. Und der andere, blonde Haare und knalliges Hemd, könnte fast Herr Layer sein. Aber warum sehen die denn so komisch aus?


Ganz klar! Heut ist Schmutziger Donnschdig. Und die beiden Herren bauen gerade ihr Equipment für die Tagesüberraschung auf: Ein Mini-Konzert mitten auf dem Schulhof. Als dann die ersten Schüler und Schülerinnen sich auf den Schulhof trauen, geht’s auch schon los. Opener ist der alte Klassiker Cordula Grün. Gefolgt von weiteren Hits wie dem Schlümpfe-Lied, dem Flieger-Lied und, auf vielfachen Wunsch eines großen Fans, Ich geh mit dir durch den Monsun von den Amigos.

Und weil die ganze Sache so hervorragend bei den neu formierten Fans angekommen ist und die Hansele die Bandüberreste im Schulflur entdeckt haben, durften die beiden Entertainer dann gleich nach der Schülerentlassung nochmal ihr Repertoire zum Besten geben.

Ob es nächstes Jahr Konzerte geben wird, hängt stark von der Lehrerversorgung im neuen Schuljahr ab. Anfragen von der Sick-Arena in Freiburg sowie dem Franziskaner Konzerthaus aus Villingen kamen bereits beim Management ein. Wir sind gespannt und hoffen auf eine baldige Fortsetzung.









Wie auch in den letzten Jahren nahm eine Auswahl an Schülerinnen und Schülern am diesjährigen Kinderumzug in Donaueschingen teil. Dafür durfte eine wichtige Sache natürlich nicht fehlen: Das Kostüm. Deshalb trafen sich die Klassen 2/3, 5 und 7 einen Monat davor, um ihre Roboteranzüge zu basteln. In der Theorie hörte sich alles ganz einfach an: Man nehme einen Karton für Kopf und Körper, schneide Löcher hinein und male das ganze an. Doch in der Praxis gab es dann doch einige Herausforderungen. Manche Löcher waren zu klein oder an falscher Stelle. Die geklebten Augen hielten nicht wie gedacht. Die Farbe blieb nicht nur an den Kartons haften. Doch durch die Hilfe der Siebtklässler konnten auch die Kleinen ihr Kostüm fertigstellen.

Wie jedes Jahr gab es vor dem Kinderumzug noch ein internes Event an der HFS. Dieses Jahr fand die erste Roboter-Rallye statt. Die kleinen Roboter wurden dabei in Gruppen auf eine Reise durch das Roboter-Universum geschickt, bei dem sie verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. Vom Roboter-Parcour über ein Zahlenrätsel bis hin zu meisterhaften Roboterimitationen wurden die Kinder an allen Ecken und Enden gefordert. Die Rallye war zugleich die Generalprobe für den Umzug: Nun konnte der letzte Feinschliff an den Kostümen durchgeführt werden.

Herzlichen Dank auch nochmal an alle Buchberghexen, mit denen wir zusammen am Umzug laufen durften. Es hat wie immer sehr gut funktioniert und die Kinder hatten einen sehr schönen Tag. Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr und sind gepannt, in welchen Kostümen wir dann durch Donaueschingen laufen werden.


Nun war es also so weit. Die Königsdisziplin des Mannschaftsports an der Heinrich-Feurstein-Schule. Bei keinem anderen Turnier geben sich Frust und Freude binnen weniger Sekunden so schnell die Hand. Nirgendwo anders kann eine egoistische Spielweise das eigene Team so zermürben. Selten wird an anderer Stelle beobachtet, dass ein Lucky Punch zum Sieg führt. Meine Damen und Herren, es war wieder Zeit: Das hfsische Völkerballturnier stand an (Nicht zu verwechseln mit dem hessischen Turnier; Anm. d. Autors).


Traditionell und schon über mehrere Jahre war das Turnier in guten Händen beim überragend agierenden Organisationswunder Thomas Wunsch. Natürlich übernahm er wie letztes Jahr beim legendären Fußballturnier auch dieses Mal die sehr herausfordernde und nervenaufreibende Spielleitung. Gemeldet hatten sich dieses Jahr fünf Mannschaften (Blackwhite, Gamer, Die Unsichtbaren, Lappen HD, Rote Kängurus), welche kunterbunt gemischt aus Schülern und Schülerinnen der Klassen fünf bis neun bestanden.


Den anwesenden Zuschauern boten sich spannenden Spiele. Nicht zuletzt aufgrund des gewählten Spielmodus. Jedes Team stellte zu Beginn einer Partie einen König. Wurden alle Mitspieler abgeworfen, kam dieser auf das Spielfeld. Um einen Satz zu gewinnen, musste man nun den König dreimal treffen. Die Mitspieler des Königs wiederum konnten sich zurück auf das Spielfeld „werfen“, indem sie einen Gegner trafen. Dadurch durfte der König zurück an den Rand des gegnerischen Feldes. Durch diese Gegebenheit waren viele der Spiele durch eine hohe Dynamik und einen nicht auszuhaltenden Spannungsgrad gekennzeichnet.


Turniersieger wurde mit einer hervor-ragenden Leistung das Team Gamer. Dabei stach vor allem eine Spielerin heraus: Ferreira Da Silva. Ihre Würfe waren geprägt von einer sehr hohen Präzision. Außerdem konnte sie durch ihre sehr ruhige Spielweise auch den ein oder anderen Ball direkt abfangen. Weltklasse! Aber auch Lehmann jr.jr.jr. darf nicht unerwähnt bleiben. Sein überragendes Positionsspiel sowie das trickreiche Wurfrepertoire machten ihn zu einer starken Säule seiner Mannschaft. Preißler rundete das mit Stars gespickte Ensemble ab. In Fachzeitschriften spricht man nur noch vom magischen Dreieck. Platz zwei belegte das Team Blackwhite. Aufgrund der Abwesenheit unseres rasenden Reporters können zu diesem Team leider keine detaillierten Aussagen gemacht werden. Die roten Kängurus durften ebenfalls ihren Fuß auf das Podest setzen. Die Spieler von Team Lappen HD überzeugten vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Leider reichte es am Ende nur für den vierten Platz. Unter dem Motto Dabei sein ist alles war die Mannschaft Die Unsichtbaren auf dem Platz zu finden. Ihr Engagement blieb leider nicht so sehr vom Erfolg gekrönt.


1. Platz - Gamer
2. Platz - Blackwhite
3. Platz - Rote Kängurus
4. Platz - Lappen HD
5. Platz - Die Unsichtbaren

Nach Beendigung des Turniers betrat wie jedes Jahr Vereinspräsident Sauter die Spielstätte, um die Preisverleihung durchzuführen. Dabei bedankte er sich bei Herrn Wunsch für die hervorragende Planung und Umsetzung des Turniers, bei dem es zu keinen Zeiten zu Ausschreitungen gekommen war. Auch die verschiedenen Fanlager verfolgten die ganze Zeit friedlich das Spielgeschehen. Somit wurde die Turniersaison der HFS wieder einmal erfolgreich beendet.




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