Der Wasserworkshop

Da die Klasse 5 zurzeit das Thema „Wasser“ im Unterricht behandelt, bietet es sich natürlich an, dazu einen passenden Workshop im Kinder- und Jugendmuseum zu besuchen. Daher machten wir uns heute auf den Weg, um im originalen Wasserworkshop einige Experimente durchzuführen.

Nachdem wir von Frau Rademacher begrüßt wurden, zog sich jeder Schüler einen Laborkittel an. Anschließend begaben wir uns zu unseren Laborplätzen. Im ersten Versuch ging es darum, etwas über die Oberflächenspannung von Wasser herauszufinden. Wir teilten uns in Zweiergruppen auf mit dem Auftrag, den Wasserspiegel in einem Becher durch Hineinlegen von Murmeln so weit zu erhöhen, dass er über dem Rand des Bechers war. Und tatsächlich, das Wasser floss nicht an den Seiten herunter, obwohl der Becherrand schon zu Ende war.


Danach ging es gleich weiter mit dem Experimentieren. Frau Rademacher erzählte uns, dass es ein Tier gibt, das die Oberflächenspannung benutzt, um auf dem Wasser zu laufen. Sein Name: Der Wasserläufer. Wir hatten zwar keine Wasserläufer da, versuchten aber dafür, Büroklammern auf das Wasser zu legen. Es war wirklich verrückt; legte man die Klammern vorsichtig auf das Wasser, schwammen sie wirklich auf der Wasseroberfläche. In einem weiteren Versuch beobachteten wir, dass Spülmittel die Oberflächenspannung des Wassers zerstören kann.

In der nächsten Versuchsreihe ging es darum, warum manche Gegenstände schwimmen und manche nicht. Jeder Schüler durfte sich einen Gegenstand aussuchen und ihn in die Wasserwanne legen. Alle Spielzeugautos gingen sofort unter, wohingegen der Tischtennisball oder die Plastikente schwammen. Wir erfuhren, dass es darauf ankommt, wie viel ein Gegenstand wiegt und wie viel Wasser er unter sich verdrängt. Nachdem wir wieder etwas Neues gelernt hatten, verblüffte uns Frau Rademacher erneut – mit den Zaubertomaten. Sie legt vier gleiche Tomaten in je ein Glas. Zwei Tomaten schwammen an (die Zaubertomaten), die anderen beiden gingen unter. Nahm man jedoch die Zaubertomaten und legte sie in die beiden anderen Gläser, gingen sie unter. Nach vielen Fragezeichen in den Gesichtern der jungen Wasserforscher wurden wir aufgeklärt: In den Gläsern, in denen die Tomaten an der Wasseroberfläche blieben, hatte Frau Rademacher heimlich Salz hineingeschüttet.

Bevor der Workshop zu Ende ging, durften wir noch ausprobieren, wie stark Wasser ist. Dafür durfte jeder einmal ausprobieren, wie schwer es ist, zwei Holzplatten auseinander zu ziehen, die durch eine dünnen Wasserfilm zusammengehalten werden.


Als der Workshop beendet war, durften wir tatsächlich noch alle Experimente im ganzen Museum ausprobieren. Das war richtig stark. Von fahrenden Tischkickerbällen über energieerzeugende Fahrräder bis hin zu einem Entspannungswettkampf war wirklich alles dabei.


Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Rademacher und allen Mitarbeitern des Kinder- und Jugendmuseums in Donaueschingen. Wir hatten wirklich einen tollen Tag.


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