Das Völkerballturnier

Nun war es also so weit. Die Königsdisziplin des Mannschaftsports an der Heinrich-Feurstein-Schule. Bei keinem anderen Turnier geben sich Frust und Freude binnen weniger Sekunden so schnell die Hand. Nirgendwo anders kann eine egoistische Spielweise das eigene Team so zermürben. Selten wird an anderer Stelle beobachtet, dass ein Lucky Punch zum Sieg führt. Meine Damen und Herren, es war wieder Zeit: Das hfsische Völkerballturnier stand an (Nicht zu verwechseln mit dem hessischen Turnier; Anm. d. Autors).


Traditionell und schon über mehrere Jahre war das Turnier in guten Händen beim überragend agierenden Organisationswunder Thomas Wunsch. Natürlich übernahm er wie letztes Jahr beim legendären Fußballturnier auch dieses Mal die sehr herausfordernde und nervenaufreibende Spielleitung. Gemeldet hatten sich dieses Jahr fünf Mannschaften (Blackwhite, Gamer, Die Unsichtbaren, Lappen HD, Rote Kängurus), welche kunterbunt gemischt aus Schülern und Schülerinnen der Klassen fünf bis neun bestanden.


Den anwesenden Zuschauern boten sich spannenden Spiele. Nicht zuletzt aufgrund des gewählten Spielmodus. Jedes Team stellte zu Beginn einer Partie einen König. Wurden alle Mitspieler abgeworfen, kam dieser auf das Spielfeld. Um einen Satz zu gewinnen, musste man nun den König dreimal treffen. Die Mitspieler des Königs wiederum konnten sich zurück auf das Spielfeld „werfen“, indem sie einen Gegner trafen. Dadurch durfte der König zurück an den Rand des gegnerischen Feldes. Durch diese Gegebenheit waren viele der Spiele durch eine hohe Dynamik und einen nicht auszuhaltenden Spannungsgrad gekennzeichnet.


Turniersieger wurde mit einer hervor-ragenden Leistung das Team Gamer. Dabei stach vor allem eine Spielerin heraus: Ferreira Da Silva. Ihre Würfe waren geprägt von einer sehr hohen Präzision. Außerdem konnte sie durch ihre sehr ruhige Spielweise auch den ein oder anderen Ball direkt abfangen. Weltklasse! Aber auch Lehmann jr.jr.jr. darf nicht unerwähnt bleiben. Sein überragendes Positionsspiel sowie das trickreiche Wurfrepertoire machten ihn zu einer starken Säule seiner Mannschaft. Preißler rundete das mit Stars gespickte Ensemble ab. In Fachzeitschriften spricht man nur noch vom magischen Dreieck. Platz zwei belegte das Team Blackwhite. Aufgrund der Abwesenheit unseres rasenden Reporters können zu diesem Team leider keine detaillierten Aussagen gemacht werden. Die roten Kängurus durften ebenfalls ihren Fuß auf das Podest setzen. Die Spieler von Team Lappen HD überzeugten vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Leider reichte es am Ende nur für den vierten Platz. Unter dem Motto Dabei sein ist alles war die Mannschaft Die Unsichtbaren auf dem Platz zu finden. Ihr Engagement blieb leider nicht so sehr vom Erfolg gekrönt.


1. Platz - Gamer
2. Platz - Blackwhite
3. Platz - Rote Kängurus
4. Platz - Lappen HD
5. Platz - Die Unsichtbaren

Nach Beendigung des Turniers betrat wie jedes Jahr Vereinspräsident Sauter die Spielstätte, um die Preisverleihung durchzuführen. Dabei bedankte er sich bei Herrn Wunsch für die hervorragende Planung und Umsetzung des Turniers, bei dem es zu keinen Zeiten zu Ausschreitungen gekommen war. Auch die verschiedenen Fanlager verfolgten die ganze Zeit friedlich das Spielgeschehen. Somit wurde die Turniersaison der HFS wieder einmal erfolgreich beendet.




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